Meine Yogageschichte:

„Ein Beispiel wie Yoga wirkt!“

Angelika Nettemann
Angelika Nettemann

Über einen längeren Zeitraum praktizierte ich klassische Krankengymanstik. Die empfohlenen Übungen habe ich intuitiv sehr bewusst und ruhig ausgeführt. Nach dem Üben hatte ich jedes Mal das Gefühl aufrechter, leichter und positiv gestimmt zu sein.

 

Zufällig fiel mir in dieser Zeit die Rezension eines Yogabuches in die Hand, in der die Wirkung von Yoga genauso beschrieben wurde, wie ich meine Krankengymnastikübungen erlebt habe. Mein spontaner Gedanke war: Krankengymnastik hörst Du bald auf, aber Yoga könnte ein Hobby werden, von dem Du langfristig profitieren kannst.

 

Heute, nach langer, intensiver Übungserfahrung weiß ich, dass es ein tiefes inneres Gefühl war, dass mich ahnen ließ, mit Yoga die Chance zu haben, aus dem  Teufelskreislauf von Schmerz und Angst herauszutreten. Schritt für Schritt habe ich Vertrauen in die Fähigkeiten meines Körpers, Lebensfreude und Zuversicht zurück gewonnen.

 

Nach und nach entdeckte ich auch die andere, die spirituelle Seite von Yoga: seine philosophischen Erklärungen und Hinweise zu unseren geistigen Strukturen, unserer psycho-mentalen Ebene. Zu erkennen und zu verstehen, wie unsere Wahrnehmung unsere Gefühle, unser Denken, unsere Entscheidungen, unser Handeln und ja, unser Leben beeinflusst ist faszinierend. Gleichzeitig erfahren wir, wie wir über die Schulung unseres Bewusstseins mit Yoga mehr Gelassenheit, Freude, geistige Klarheit, Zuversicht und Zufriedenheit erreichen können.

Wir finden zu uns selbst! Wir erfahren wer wir sind, wenn das Denken aufhört!

Auch das ist Yoga!

 

Ich stimme dem Lehrer T.K.V. Desikachar aus vollem Herzen bei, wenn er in der Biographie über seinen Vater T. Krishnamarcharya schreibt: 

 

„Yoga ist das Geschenk Indiens an die Welt“.